Jeder Hund zeigt erwünschtes Verhalten. Auch wenn es nur für den Bruchteil einer Sekunde ist. Es liegt an uns, dieses Verhalten einzufangen, es zu verlängern und auszubauen.



Jeder Hund zeigt erwünschtes Verhalten. Auch wenn es nur für den Bruchteil einer Sekunde ist. Es liegt an uns, dieses Verhalten einzufangen, es zu verlängern und auszubauen.



Das ist jetzt aber NICHT unser Motto !
Aber es kommt bestimmt der Zeitpunkt, dass der Hund einmal getragen werden muss (Verletzung, älterer Hund ins Auto, Tierarzt etc….).Das Tragen sollte mit den Hunden regelmäßig geübt werden damit sich diese daran gewöhnen können. Große und kräftige Hunde immer zu Zweit anheben.



Familienmitglieder sind beim Training gern gesehen. Sie können zusehen, zuhören und auch mitmachen. Wohnen mehrere Personen im gleichen Haushalt sollten sich alle an gewisse Regeln halten was den Hund betrifft.


Hier z.B. Mutter und Tochter mit ihren 2 Hunden.

Es ist immer wieder eine Freude zu sehen, wie die Hunde begeistert ihren Suchtrieb ausleben. Für den Hund ist ein Leben ohne schnüffeln nicht lebenswert. Und wenn wir diesen Trieb gezielt einsetzen, macht der Spaziergang noch mehr Spaß.



Hunde haben ein sehr feines Gehör und bleiben daher bei Lärm (Verkehr, Baustelle, Menschenmenge…) nicht immer gelassen. Unsere Lernspaziergänge finden daher abwechselnd auf Wald- und Wiesenwegen aber auch an belebten Straßen und Bahnhöfen statt um die Ansprechbarkeit des Hundes in belebter Umgebung zu üben.

Wichtig: je nach Stressverhalten des Hundes müssen Rückzugsorte zur Stressminderung vorhanden sein.

Der Hund sollte lernen dich freiwillig anzusehen ohne dass du ihn ständig ansprichst. Bei jedem Lernspaziergang wird diese Übung eingebaut.


Der Blickkontakt ist der Schlüssel zur Aufmerksamkeit deines Hundes.

Benutze einen Gegenstand welchen du während des Spielens mit dem Hund halten kannst (Ball mit Kordel, Strickseil etc.). Teste welche Spielzeuge dein Hund mag. Nicht jeder Hund liebt harte Bälle oder Kordel.


WICHTIG: beim Spielen sollte das AUS und gegebenenfalls auch das HIER bereits funktionieren, sollten diese Kommandos noch ausbaufähig sein bin ich euch gerne behilflich.

Gutes Benehmen basiert auf Vertrauen, klaren Regeln und einer sicheren Bindung.
Daher ist ein Bindungsaufbau Halter/Hund ein Muss im Training sowie kontrollierte Begegnungen mit positiver Verstärkung.

Dein Hund kann und muss nicht jeden Artgenossen mögen. Lehre deinen Liebling diesen fremden Hunden im Alltag gelassen und ohne Aggression zu begegnen.

Während ein Hund mit Halter fröhlich durch die Reihe läuft müssen die anderen Hunde und Halter geduldig warten bis sie dran sind.


Manche Hunde zappeln herum wodurch auch die Geduld des Halters gefordert ist und wiederum andere sehen sich das Ganze in Ruhe an.
WICHTIG: der richtige Zeitpunkt der Belohnung für das Ruhig sein ist hier maßgebend.

Besitzt ein Hundehalter 2 Hunde sollte der Spaziergang gut koordiniert werden.


Mit Verwendung einer Y-Leine können 2 Hunde auf einer Seite geführt werden. Sollte sich dies als zu schwierig erweisen, dann lass die Hunde links und rechts von dir mit 2 separaten Leinen laufen. Sollte das Training mit beiden Hunden gleichzeitig zu stressig sein, dann bitte mit jedem Hund einzeln üben.

Als Lernhilfe für die Hunde sollten diese immer auf derselben Seite laufen (der eine links, der andere rechts). Es könnte sonst passieren, dass der eine oder andere Hund von alleine versucht die Seite zu wechseln. Dadurch wird der Spaziergang unkontrolliert und die Unfallgefahr (Stolpern über die Leinen) erhöht sich.